Der Zeigarnik-Effekt beschreibt, wie unvollendete berufliche Aufgaben mental präsent bleiben und bis in die Freizeit hineinwirken. Neuere Forschung zeigt: Nicht die Unvollständigkeit selbst ist entscheidend, sondern ob das Gehirn einen nachvollziehbaren Weg zur Fortsetzung erkennt. Eine konkrete Planung offener Aufgaben kann diese mentale Belastung deutlich reduzieren.
Für die Praxis: Für Gefährdungsbeurteilungen zur psychischen Belastung relevant: Arbeitsplätze mit vielen parallelen Projekten und ungeklaren Abläufen fördern Grübeln und Konzentrationswechsel. Unterweisungen sollten konkrete Planungstechniken vermitteln – nicht nur Aufgaben notieren, sondern Zeit und nächste Schritte definieren. Dies entlastet das Arbeitsgedächtnis messbar.
Quelle: SiFa-flex Blog
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