Rollenidentität in der Schwangerschaft: Psychische Belastung durch beruflich-familiäre Umbruchphase

Schwangerschaft löst einen tiefgreifenden Identitätswandel aus, bei dem sich berufliche und zukünftige Mutterrolle neu verbinden müssen.

Schwangerschaft löst einen tiefgreifenden Identitätswandel aus, bei dem sich berufliche und zukünftige Mutterrolle neu verbinden müssen. Die Übergansphase zwischen gewohnten beruflichen Strukturen und unsicherer Elternrolle erzeugt oft widersprüchliche Gefühle und emotionalen Druck. Gesellschaftliche Erwartungen an gleichzeitige Karriere und intensive Fürsorge verschärfen diesen inneren Konflikt erheblich.

Für die Praxis: Arbeitgeber und Betriebsräte sollten Schwangere bei dieser Identitätsarbeit unterstützen – durch flexible Arbeitsmodelle, offene Kommunikation und Würdigung ihrer beruflichen Kompetenz. In der Gefährdungsbeurteilung nach MuschG sollte neben physischen auch psychische Belastungen durch Rollenkonflikte berücksichtigt werden. Fachkräfte für Arbeitssicherheit können durch Unterweisung zum Thema Umgang mit Lebensveränderungen präventiv tätig werden.

Quelle: SiFa-flex Blog

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