Reverse Mentoring kehrt das klassische Wissensvermittlungsprinzip um – junge Beschäftigte unterstützen etablierte Führungskräfte dabei, digitale Trends und aktuelle Perspektiven zu verstehen. Das Modell wird in Zeiten schnellen Wandels zunehmend relevant und fördert durch echte Begegnung auf Augenhöhe einen Kulturwandel in Unternehmen, der festgefahrene Hierarchien aufweicht.
Für die Praxis: Für die Sicherheitskultur bedeutet dies: Junge Beschäftigte können Führungskräften helfen, blinde Flecken in der Arbeitssicherheit und Gefährdungsbeurteilung zu identifizieren. Ein strukturiertes Mentoring-Programm zwischen Abteilungen schafft Vertrauen und unterstützt eine offene Fehlerkultur, die zentral für wirksame Sicherheitsunterweisungen und Arbeitsbedingungen ist.
Quelle: Certo (VBG-Magazin)
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