Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz hat einen vergleichenden Bericht mit Best-Practice-Beispielen aus neun europäischen Fallstudien veröffentlicht. Der Bericht dokumentiert wirksame Strategien zur Vorbeugung von Belästigung, zur Stärkung der psychischen Gesundheit und zur Früherkennung von arbeitsbezogenem Stress durch vertrauliche Meldesysteme.
Für die Praxis: Gefährdungsbeurteilungen sollten psychosoziale Risiken systematisch erfassen. Die dokumentierten Maßnahmen wie Anti-Belästigungs-Protokolle und anonyme Meldemöglichkeiten bieten konkrete Ansatzpunkte für betriebliche Prävention. Besonders in Branchen mit hoher psychischer Belastung können die Fallstudien als Orientierung für die Gestaltung von Interventionsmaßnahmen dienen.
Quelle: EU-OSHA
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