Die Nationale Präventionskonferenz hat ein Positionspapier verabschiedet, das umfassende Maßnahmen zur Verbesserung der psychischen Gesundheit in der Arbeitswelt fordert. Hintergrund sind die gestiegenen Fehlzeiten und Erwerbsminderungsrenten aufgrund psychischer Erkrankungen. Die NPK verlangt von Politik und Betrieben eine bessere Integration von Prävention, vereinfachte Gefährdungsbeurteilungen und strukturelle Verbesserungen im Gesundheitsmanagement.
Für die Praxis: SiFas sollten Gefährdungsbeurteilungen um psychische Belastungsfaktoren erweitern und diese systematisch dokumentieren. Die Verzahnung von Arbeitsschutz, betrieblicher Gesundheitsförderung und Eingliederungsmanagement erfordert eine intensivere Zusammenarbeit mit HR und Betriebsrat. Schulungen für Führungskräfte zur psychischen Gesundheit gewinnen an Bedeutung.
Quelle: DGUV
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