Das spanische Unternehmen La Fageda zeigt, wie psychosoziale Belastungen in einer inklusiven Organisation gezielt reduziert werden. Der Ansatz kombiniert angepasste Onboarding, flexible Arbeitsformen, Mitsprache der Beschäftigten und multiprofessionelle Unterstützung mit kultureller Sensibilität. Das Modell wird durch formale Risikobewertungen und Tarifverträge verankert.
Für die Praxis: Für die eigene Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung können SiFas das Praxisbeispiel nutzen: Regelmäßige formale Assessments, partizipative Prozesse bei der Inklusion von Beschäftigten mit besonderen Bedarfen sowie multidisziplinäre Unterstützungsteams erhöhen Akzeptanz und Wirksamkeit. Die Verankerung in Tarifverträgen schafft verbindliche Standards.
Quelle: EU-OSHA
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