Der Autor Carsten Burfeind erläutert in einem Interview, wie Führungskräfte durch empathisches Verhalten und Selbstreflexion Mobbing am Arbeitsplatz vorbeugen können. Stress und psychische Belastungsfaktoren begünstigen Mobbingverhalten, weshalb Führungskräfte ihre eigene emotionale Lage verstehen und konstruktive Kommunikation fördern sollten. Gewaltfreie Kommunikation und die Bereitschaft zur Kritik am eigenen Führungsstil sind zentrale Instrumente der Mobbingprävention.
Für die Praxis: Bei der Durchführung der psychischen Gefährdungsbeurteilung sollten Führungskräfte gezielt nach Erfahrungen mit Kritik, Bloßstellung oder Schikanierung im Team fragen und deren Ergebnisse zur Reflexion des eigenen Führungsverhaltens nutzen. Schulungen in gewaltfreier Kommunikation unterstützen beide Seiten dabei, Konflikte konstruktiv zu bearbeiten und belastende Arbeitsbedingungen zu identifizieren.
Quelle: topeins (DGUV)
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