Beschäftigte mit Pflegeverantwortung: Führungskräfte als Unterstützer

Immer mehr berufstätige Angehörige kümmern sich um Familienangehörige – eine Belastung, die Führungskräfte aktiv auffangen sollten. Unternehmen profitieren von strukturierten Angeboten wie Beratungsstellen und flexiblen Arbeitsmodellen, die pflegende Beschäftigte entlasten, ohne andere Teamangehörige zu überlasten. Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein zeigt ein erfolgreiches Modell mit Pflegelotsinnen, das auf Information, Beratung und individuelle Lösungen setzt.

Für die Praxis: Gefährdungsbeurteilungen sollten psychische Belastungen durch Angehörigenpflege berücksichtigen. Führungskräfte profitieren davon, lokale Beratungsangebote und gesetzliche Regelungen zur Freistellung zu kennen, um Mitarbeitende gezielt weiterzuleiten. Offene Kommunikation im Team und flexible, zeitlich begrenzte Lösungsansätze helfen, Konflikte zu vermeiden und gegenseitige Unterstützung zu fördern.

Quelle: topeins (DGUV)

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