Die VBG-Expertin erläutert, worauf es bei der Gestaltung ergonomischer Bildschirmarbeitsplätze ankommt. Höhenverstellbare Tische und individuelle Einstellung von Möbeln sind Standard geworden, doch das größte Problem bleibt: zu langes Sitzen. Gimmicks wie Laufbänder am Arbeitsplatz sind kontraproduktiv, stattdessen zählen einfache Maßnahmen wie Treppengehen und regelmäßiger Positionswechsel.
Für die Praxis: Bei der Gefährdungsbeurteilung sollten Arbeitgeber sicherstellen, dass Bildschirmarbeitsplätze individuell einstellbar sind und Mitarbeitende regelmäßig die Position wechseln können. Neue Bürokonzepte dürfen nicht als Kostenersparnis missbraucht werden – eine provisorische Sofaecke ersetzt keinen ergonomischen Arbeitsplatz. Bewegungsangebote gehören in strukturierte Arbeitspausen, nicht in die Arbeitszeit selbst.
Quelle: Certo (VBG-Magazin)
Diese KI-gestützt erstellte und redaktionell geprüfte Zusammenfassung ersetzt nicht die Lektüre der Originalquelle. Maßgeblich ist ausschließlich das verlinkte Original.
