Tag der Arbeitssicherheit: Psychische Belastungen systematisch in der Gefährdungsbeurteilung berücksichtigen

Anlässlich des Tags der Arbeitssicherheit am 28. April weist die DGUV auf die weit verbreitete Bedeutung psychischer Belastungen hin. Eine repräsentative Befragung zeigt, dass etwa die Hälfte der Erwerbstätigen unter Störungen in der Arbeitsorganisation, hoher Arbeitsintensität oder unklar verteilten Zuständigkeiten leidet. Diese Faktoren beeinflussen nicht nur das Wohlbefinden, sondern erhöhen auch das Unfallrisiko und gefährden die langfristige Arbeitsfähigkeit bis zur Rente.

Für die Praxis: Betriebe sollten bei der Gefährdungsbeurteilung nicht nur körperliche, sondern auch psychische und organisatorische Belastungen systematisch erfassen und dokumentieren. Daraus lassen sich konkrete Maßnahmen ableiten, etwa die Überprüfung von Arbeitsabläufen, die Klärung von Verantwortlichkeiten, die Anpassung von Arbeitszeiten oder die Verbesserung des Führungs- und Zusammenarbeitsverhaltens. Dies trägt zu reduzierten Unfallquoten und zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit bei.

Quelle: BG RCI

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