Technikfrust im Büro: Human Factors bei Softwareeinführung berücksichtigen

Unzufriedenheit mit Bürosoftware entsteht häufig, weil Entscheidungsträger die Bedürfnisse späterer Nutzer nicht ausreichend einbeziehen.

Unzufriedenheit mit Bürosoftware entsteht häufig, weil Entscheidungsträger die Bedürfnisse späterer Nutzer nicht ausreichend einbeziehen. Forscher der TU Chemnitz zeigen: Eine menschenzentrierte Anforderungsanalyse und schrittweise Einführung neue Anwendungen können Frustration senken und die Produktivität erheblich steigern.

Für die Praxis: Arbeitgeber sollten bei der Auswahl und Einführung neuer Bürosysteme Beschäftigte früh einbeziehen und realistische Zeitpläne für die Umstellung vorsehen. Eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung sollte auch schlecht gestaltete oder unbenutzerfreundliche Arbeitstools als Stressoren erfassen.

Quelle: Certo (VBG-Magazin)

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