Das DGUV Barometer Arbeitswelt 2026 zeigt, dass Stolpern, Rutschen und Stürze das branchenübergreifend größte Unfallrisiko darstellen. In Verwaltung und Gesundheitswesen dominiert dagegen das Risiko durch Bedrohungen und Übergriffe, während in der Industrie Werkzeuge und Maschinen die Hauptgefahrenquellen sind. Die Kenntnis dieser Unterschiede ist zentral für wirksame Gefährdungsbeurteilungen.
Für die Praxis: Sicherheitsbeauftragte sollten ihre Gefährdungsbeurteilung branchen- und betriebsspezifisch ausrichten und nicht mit Pauschallisten arbeiten. Die erkannten Risiken sind Anlass, konkrete Schutzmaßnahmen zu identifizieren und deren Umsetzung systematisch zu überwachen. Regelmäßige Unterweisungen müssen dabei auf die jeweils relevanten Gefährdungen abzielen.
Quelle: Arbeit & Gesundheit (DGUV)
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