Mutterschutzfristen korrekt berechnen: Leitfaden für Arbeitgeber

Die richtige Berechnung der Mutterschutzfristen ist eine zentrale Aufgabe im Personalmanagement.

Die richtige Berechnung der Mutterschutzfristen ist eine zentrale Aufgabe im Personalmanagement. Grundlage ist der ärztlich bestätigte Entbindungstermin: Die Schutzfrist vor der Geburt beginnt sechs Wochen davor, danach folgt ein absolutes Beschäftigungsverbot von acht Wochen (bei Frühgeburten oder Mehrlingsgeburten zwölf Wochen). Fehler bei diesen Berechnungen oder fehlende Gefährdungsbeurteilungen können zu rechtlichen Konsequenzen führen.

Für die Praxis: Überprüfen Sie unmittelbar nach Bekanntwerden einer Schwangerschaft die Gefährdungsbeurteilung und passen Sie diese an die konkrete Tätigkeit an. Nutzen Sie digitale Rechner zur fehlersicheren Ermittlung der Fristen und dokumentieren Sie alle Maßnahmen sowie die Mitteilung an die zuständige Aufsichtsbehörde. Unterscheiden Sie klar zwischen gesetzlichen Schutzfristen und ärztlichen Beschäftigungsverboten.

Quelle: SiFa-flex Blog

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