Entscheidungsvermeidung und zu intensives Kontrollieren gehören zu problematischen Führungsmustern, die die Zusammenarbeit erheblich beeinträchtigen. Wenn Führungskräfte notwendige Entscheidungen aufschieben und gleichzeitig Arbeitsschritte engmaschig überwachen, entstehen für Teams widersprüchliche Anforderungen: Mitarbeitende tragen Verantwortung, verfügen aber über eingeschränkte Handlungsspielräume. Die Folgen sind sinkende Motivation, Unsicherheit und psychische Belastung.
Für die Praxis: Bei der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen sollten unklar verteilte Entscheidungskompetenzen und mangelnde Autonomie als relevante Faktoren berücksichtigt werden. In Unterweisungen für Führungskräfte sollte vermittelt werden, dass klare Entscheidungen und vertraute Handlungsspielräume – bei gleichzeitiger angemessener Überwachung – das psychische Wohlbefinden der Beschäftigten fördern.
Quelle: SiFa-flex Blog
Diese KI-gestützt erstellte und redaktionell geprüfte Zusammenfassung ersetzt nicht die Lektüre der Originalquelle. Maßgeblich ist ausschließlich das verlinkte Original.
