Mobbing am Arbeitsplatz: Prävention durch frühes Konfliktmanagement

Die DGUV unterscheidet zwischen normalen Konflikten und systematischem Mobbing, das durch gezielte, wiederholte Schikane über längere Zeit gekennzeichnet ist. Ungelöste Unstimmigkeiten können sich zu Mobbingfällen entwickeln und führen häufig dazu, dass Betroffene krank werden oder das Unternehmen verlassen. Wirksame Prävention erfordert strukturiertes Konfliktmanagement mit klaren Ansprechstellen für alle Beteiligten.

Für die Praxis: Gefährdungsbeurteilungen sollten psychische Belastungen durch Konflikte einbeziehen. Arbeitsschutzverantwortliche sollten niedrigschwellige Beratungsangebote etablieren (interne Konfliktbeauftragte, Betriebsärzte, externe Stellen) und Führungskräfte schulen, Unstimmigkeiten früh und aktiv zu klären, bevor sich eine Mobbingdynamik verfestigt. Regelmäßige Netzwerke zwischen Betrieben (wie KLiK) unterstützen den Wissensaustausch.

Quelle: topeins (DGUV)

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