KI im Arbeitsschutz: Unterstützung statt Ersatz für Fachkompetenz

Die BG ETEM weist darauf hin, dass künstliche Intelligenz Unternehmen bei Gefährdungsbeurteilungen, Unterweisungen und administrativen Aufgaben unterstützen kann. Allerdings bleibt fachliche Bewertung und menschliches Urteilsvermögen unverzichtbar, da KI-Systeme trotz überzeugender Formulierungen Fehler enthalten können – besonders bei sicherheitsrelevanten Entscheidungen problematisch.

Für die Praxis: Bei der Nutzung von KI-Tools zur Unterstützung von Gefährdungsbeurteilungen sollte die Fachkraft für Arbeitssicherheit die Ergebnisse kritisch prüfen und nicht automatisch übernehmen. Eine vorherige Klärung, welche Prozesse tatsächlich von Automatisierung profitieren, hilft, sinnvolle Anwendungen zu identifizieren – etwa bei der Dokumentation oder Vorsortierung von Informationen.

Quelle: BG ETEM

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