An heißen Tagen bei körperlich anstrengender Arbeit oder Tätigkeiten im Freien droht eine Überhitzung des Körpers, wenn die natürliche Temperaturregulation nicht ausreicht. Kühlwesten können als zusätzliche Schutzmaßnahme eingesetzt werden, wenn technische und organisatorische Mittel das Risiko nicht vollständig abwenden. Die BGW hat verschiedene Modelle wie PCM-Westen, Verdunstungswesten und Hybridausführungen getestet.
Für die Praxis: Bei der Einführung von Kühlwesten sollten Gefährdungsbeurteilungen prüfen, ob diese mit bestehender PSA und Arbeitskleidung kompatibel sind und die Beschäftigten sie ohne Bewegungseinschränkungen nutzen können. Wichtig sind Klärungen zu Lagerung, Reaktivierungszyklen, Reinigung nach Hygienestandards und der Austausch zwischen Nutzern – idealerweise mit Beteiligung der Beschäftigten bei der Auswahl.
Quelle: Arbeit & Gesundheit (DGUV)
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