Kopfschutz beim Radfahren: Helme senken Risiko schwerer Verletzungen deutlich

Statistiken der DGUV zeigen, dass Kopfverletzungen bei Fahrrad- und Pedelec-Unfällen häufig vorkommen und in schweren Fällen zu langfristigen Schäden führen. Ein korrekter, normgerechter Helm reduziert diese Risiken erheblich, allerdings nur bei angemessener Passform und regelmäßiger Überprüfung des Materials. Sicherheitsbeauftragte können durch Unterweisungen und praktische Helmchecks die Prävention im Betrieb fördern.

Für die Praxis: Bei der Gefährdungsbeurteilung für Arbeits- und Dienstvege sollten Kopfverletzungsrisiken bei Rad- und E-Mobilitätsnutzung berücksichtigt werden. In Unterweisungen sollten Beschäftigte auf die richtigen Normen (DIN EN 1078 für Fahrräder, ECE 22.06 für S-Pedelecs), das Haltbarkeitsdatum sowie die notwendige Helmprüfung nach Stürzen hingewiesen werden. Sicherheitsbeauftragte können Helmchecks durchführen und Informationsmaterial des DVR einsetzen.

Quelle: Arbeit & Gesundheit (DGUV)

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