Staubfilter richtig prüfen: IFA-Verfahren für Arbeitsschutz

Das Institut für Arbeitsschutz der DGUV prüft Staubfilter nach standardisierten Verfahren, um sicherzustellen, dass sie Gefahrstoffe je nach Toxizität…

Das Institut für Arbeitsschutz der DGUV prüft Staubfilter nach standardisierten Verfahren, um sicherzustellen, dass sie Gefahrstoffe je nach Toxizität angemessen abscheiden. Die Prüfnormen DIN EN 60335-2-69 unterscheiden drei Staubklassen (L, M, H), wobei hochgiftige und krebserregende Stoffe Filter der Klasse H erfordern. Die beiden Prüfverfahren nutzen Quarzstaub beziehungsweise Paraffinölnebel, um Filtereffizienz unter realistischen Bedingungen zu bewerten.

Für die Praxis: Bei der Auswahl von Filtergeräten und -materialien sollte die Staubklassifizierung des Gefahrstoffes überprüft werden: KMR-Stoffe und Substanzen mit AGW unter 0,1 mg/m³ erfordern Klasse-H-Filter. Beschaffungsstellen sollten beim Hersteller Prüfzertifikate nach DIN EN 60335-2-69 anfordern und die Filterflächenbelastung gemäß Herstellerangaben einhalten.

Quelle: IFA (DGUV)

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