Gefahrenpiktogramme des Global Harmonisierten Systems (GHS) sind die international standardisierte Kennzeichnung für chemische Stoffe und Gemische. Sie bilden die Grundlage für eine sichere Gefahrstoffverwaltung im Betrieb und müssen in Gefährdungsbeurteilungen, Betriebsanweisungen und Schutzmaßnahmen berücksichtigt werden. Die neun GHS-Piktogramme unterscheiden sich in ihren Symbolen und signalisieren verschiedene Gefahrenarten – von Explosionsgefahr über Ätzwirkung bis zu Gesundheitsgefahren.
Für die Praxis: SiFas sollten regelmäßig überprüfen, ob alle eingelagerten Chemikalien mit aktuellen GHS-Piktogrammen gekennzeichnet sind und alte orangefarbene Symbole durch neue ersetzt wurden. Die Piktogramme allein reichen nicht aus – die vollständige Einstufung inklusive H- und P-Sätze sowie Sicherheitsdatenblätter müssen herangezogen werden, um konkrete Schutzmaßnahmen abzuleiten. Besonders bei langer Lagerung oder selbst abgefüllten Arbeitsstoffen ist eine Überprüfung der Kennzeichnung erforderlich.
Quelle: SiFa-flex Blog
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