Brände durch Lithium-Ionen-Batterien nehmen deutlich zu – in Privathaushalten, Entsorgungsbetrieben, Feuerwehren und bei Elektrofahrzeugen. Untersuchungen zeigen, dass etwa 20 Prozent aller Schadenfeuer auf defekte oder unsachgemäß gehandhabte Akkus zurückgehen, besonders während der Ladephase. Die neu eingeführte Brandklasse L soll diesem wachsenden Risiko begegnen.
Für die Praxis: Betriebe sollten Lagerung, Ladeverfahren und Entsorgung von Lithium-Akkus in ihre Brandschutzmaßnahmen integrieren und Beschäftigte entsprechend unterweisen. Dies gilt insbesondere für Unternehmen der Abfallwirtschaft, Feuerwehren und Betriebe mit E-Fahrzeugen. Eine dokumentierte Gefährdungsbeurteilung zu akkubetriebenen Geräten wird zunehmend notwendig.
Quelle: TÜV SÜD Brandschutz-Informationsportal
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