Wegeunfälle durch Rauschmittel: Fahrtüchtigkeit und Prävention

Die DGUV warnt vor Fahrtüchtigkeit durch Alkohol, Cannabis und Medikamente als unterschätzte Ursache von Wegeunfällen. Mit über 173.500 meldepflichtigen Wegeunfällen pro Jahr fordert die Unfallversicherung ein Umdenken: Arbeitgebende müssen das Thema durch klare Regeln, Unterweisungen und Suchtprävention aktiv ansprechen, ohne dabei Persönlichkeitsrechte zu verletzen.

Für die Praxis: Gefährdungsbeurteilungen sollten suchtbezogene Risiken bei Arbeitswegen systematisch berücksichtigen. Führungskräfte müssen Auffälligkeiten wie Konzentrationsprobleme oder unsicheres Verhalten ernst nehmen und ggf. eine sichere Heimfahrt organisieren. Betriebliche Vereinbarungen zum Umgang mit Rauschmitteln und transparente Hilfsangebote bilden die Grundlage einer funktionierenden Präventionskultur.

Quelle: topeins (DGUV)

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