Eine bundesweite Befragung der DGUV unter 1.735 Feuerwehrangehörigen zeigt, dass klimabedingte Extremwettereinsätze zunehmend zur Belastung werden. Fast die Hälfte der Einsatzkräfte berichtet bereits von zusätzlichen Anforderungen durch Hitzewellen und Vegetationsbrände, bei denen lange Arbeitszeiten, Rauchexpositionen und körperliche Schwerstarbeit zusammentreffen. 85 Prozent erwarten eine weitere Verschärfung dieser Situation in den nächsten Jahren.
Für die Praxis: Betriebe und Feuerwehren sollten ihre Gefährdungsbeurteilungen für Extremwettereinsätze überprüfen und anpassen – insbesondere hinsichtlich Hitzeexposition, Erholungspausen und Trinkwasserversorgung. Die DGUV-Handlungshilfe FBFHB-035 bietet konkrete Unterstützung zur sicheren Planung und Durchführung von Vegetationsbrandeinsätzen. Eine regelmäßige Schulung der Einsatzkräfte und die Anpassung der PSA an Hitzebelastung sind wesentliche Maßnahmen zur Prävention.
Quelle: DGUV
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