Schutzmaßnahmen gegen Eichenprozessionsspinner-Raupen

Der Eichenprozessionsspinner ist ein Schädling, dessen Raupen feine Brennhaare mit allergenen und toxischen Stoffen tragen, die Hautreizungen und allergische Reaktionen auslösen. Besonders Beschäftigte in Forstwirtschaft, Landschaftspflege und Freizeiteinrichtungen sind gefährdet, da die Haare windgetragen bis zu 200 Meter weit verbreitet werden und jahrelang in der Umwelt verbleiben.

Für die Praxis: Bei Arbeiten in befallenen Eichenwäldern oder deren Nähe müssen persönliche Schutzausrüstung und organisatorische Maßnahmen in die Gefährdungsbeurteilung aufgenommen werden. Nach potenzieller Exposition sollten Beschäftigte sofort ihre Kleidung wechseln, duschen und bei Symptomen einen Arzt aufsuchen, wobei dieser über den Kontakt zu informieren ist. Die DGUV Regeln 112-190 und 112-192 bieten konkrete Handlungsvorgaben für betroffene Betriebe.

Quelle: KomNet NRW

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