Hitzeschutz im Betrieb: AXA entwickelt umfassendes Schutzkonzept

Der Versicherer AXA hat ein systematisches Hitzeschutzkonzept entwickelt, das technische, organisatorische und personale Maßnahmen kombiniert.

Der Versicherer AXA hat ein systematisches Hitzeschutzkonzept entwickelt, das technische, organisatorische und personale Maßnahmen kombiniert. Hintergrund ist die wachsende Belastung durch Hitzeperioden, die laut DAK-Report 2024 fast zwei Drittel der Beschäftigten betrifft und zu erheblichen Produktivitätsverlusten führt. Das Konzept umfasst flexible Arbeitszeiten, optimierte Lüftung, Kühltechnik und intensive Sensibilisierungsmaßnahmen für Innen- und Außendienst.

Für die Praxis: Für die Gefährdungsbeurteilung relevant: Systematische Erfassung von Wärmebelastung mit objektiven Verfahren wie dem Effektivtemperaturmodell durchführen. Bei der Unterweisung sollten konkrete Maßnahmen wie Pausen im Schatten, Trinkdisziplin und UV-Schutz vermittelt werden. Die Dokumentation sollte zeigen, welche Anpassungen (flexible Arbeitszeiten, Nachtkühlung, Kleidungsregeln) umgesetzt wurden und wie deren Wirksamkeit überprüft wird.

Quelle: Certo (VBG-Magazin)

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