Beruflich bedingte Hautkrebserkrankungen sind eine häufige Berufskrankheit – 72 Prozent aller arbeitsbezogenen Krebsfälle sind Hautkrebs. Die BG ETEM beschreibt ein dreistufiges Präventionskonzept aus technischen, organisatorischen und persönlichen Maßnahmen, um Beschäftigte im Freien vor UV-Strahlung zu schützen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Kopf- und Gesichtsbereich, wo mehr als 50 Prozent der Erkrankungen entstehen.
Für die Praxis: Die Gefährdungsbeurteilung muss den individuellen UV-Index am Einsatzort berücksichtigen und sollte regelmäßig angepasst werden. Betriebe sollten konkrete Maßnahmenpläne für Schatten, Arbeitszeitgestaltung, UV-Schutzkleidung und arbeitsmedizinische Vorsorge festlegen und deren Umsetzung bei Unterweisungen kontrollieren. Das interaktive Schulungsmodul der BG ETEM kann zur standardisierten Unterweisung eingesetzt werden.
Quelle: etem (BG-ETEM-Magazin)
Diese KI-gestützt erstellte und redaktionell geprüfte Zusammenfassung ersetzt nicht die Lektüre der Originalquelle. Maßgeblich ist ausschließlich das verlinkte Original.
