Eine Befragung der BGW unter 189 Pflegekräften zeigt, dass Hitzeperioden die Gesundheit erheblich belasten – durch Müdigkeit, Schlafstörungen und zusätzliche Anforderungen im Pflegealltag. Während die Bedeutung von Hitzeschutzmaßnahmen erkannt wird, werden diese derzeit noch zu unsystematisch und eher einzeln umgesetzt, besonders im ambulanten Bereich.
Für die Praxis: Pflegeeinrichtungen sollten ihre Gefährdungsbeurteilung um klimatische Belastungen erweitern und ein strukturiertes Hitzeschutzkonzept nach dem TOP-Prinzip (Technik, Organisation, Persönliche Maßnahmen) entwickeln. Dies gilt besonders für ambulante Dienste, wo Maßnahmen bislang unterrepräsentiert sind.
Quelle: BGW
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