Die BG ETEM erweitert ihre nachgehende Gesundheitsvorsorge um Low-Dose-CT-Untersuchungen der Lunge für Versicherte mit Asbestkontakt. Damit sollen asbestbedingte Erkrankungen wie Lungenkrebs frühzeitig erkannt werden, da diese oft erst Jahre oder Jahrzehnte nach der Exposition auftreten. Die Vorsorge ist für Beschäftigte von Mitgliedsunternehmen kostenfrei und freiwillig.
Für die Praxis: Arbeitsschutzverantwortliche sollten betroffene Mitarbeiter über das Vorsorgeangebot informieren und zur Teilnahme ermutigen. Bei Betrieben mit Asbestkontakt ist die dokumentierte Angebotsverweigerung Teil der Gefährdungsbeurteilung relevant. Die erweiterte Vorsorge mit LD-HRCT-Verfahren stellt ein zusätzliches Instrument dar, um den Gesundheitsschutz langfristig zu sichern.
Quelle: etem (BG-ETEM-Magazin)
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