Flurförderzeuge im Lager: Organisatorische Schwachstellen als Unfallursache

Etwa neun Prozent schwerer Arbeitsunfälle in Logistik und Handel sind mit Flurförderzeugen verbunden, besonders Anfahrunfälle und herabfallende Lasten.

Etwa neun Prozent schwerer Arbeitsunfälle in Logistik und Handel sind mit Flurförderzeugen verbunden, besonders Anfahrunfälle und herabfallende Lasten. Die Hauptrisiken entstehen nicht primär aus technischen Mängeln, sondern aus organisatorischen Lücken wie fehlenden Fahrerqualifikationen, unzureichenden Unterweisungen und unklar definierten Verkehrswegen. Ein wirksames Schutzsystem erfordert strukturierte Qualifizierung, regelmäßige Schulungen und systematische Kontrollen.

Für die Praxis: Die Gefährdungsbeurteilung sollte typische Situationen wie Kreuzungsverkehr, Rückwärtsfahrt und eingeschränkte Sicht gezielt abbilden. Fahrerqualifikationen und schriftliche Beauftragungen müssen dokumentiert sein; eine informelle Einweisung durch Kollegen genügt nicht. Unterweisungen müssen mindestens jährlich wiederholt werden mit Nachweis von Datum und teilnehmenden Personen.

Quelle: SiFa-flex Blog

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