Hitzeschutz am Arbeitsplatz: Wirtschaftsfaktor und Präventionsaufgabe

Die DGUV beziffert die wirtschaftlichen Verluste durch Hitzetage mit über 30 Grad auf etwa 431 Millionen Euro pro Tag in Deutschland.

Die DGUV beziffert die wirtschaftlichen Verluste durch Hitzetage mit über 30 Grad auf etwa 431 Millionen Euro pro Tag in Deutschland. Der Klimawandel führt zu gestiegener Unfallhäufigkeit und veränderten Risiken in der Arbeitswelt – von klassischen Hitzestressfolgen bis zu neuen Infektionsrisiken und Allergiebelastungen. Die gesetzliche Unfallversicherung sieht Prävention als zentrales Instrument, um Leistungsfähigkeit zu sichern und praktikable Lösungen für unterschiedliche Branchen zu entwickeln.

Für die Praxis: Betriebe sollten Hitzerisiken systematisch in ihrer Gefährdungsbeurteilung berücksichtigen – oft reichen einfache Maßnahmen wie Verschattung, versetzte Arbeitszeiten oder Pausen im Kühlen. Besonders exponierte Gruppen wie Einsatzkräfte, Dacharbeiter oder Pflegepersonal benötigen branchengerechte Hitzeschutzkonzepte, die regelmäßig überprüft werden sollten.

Quelle: DGUV

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