Präventionstag Holz: Grundlagen solide, Details verbesserungsbedürftig

Die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) hat im Frühjahr 1.736 Holzbetriebe besucht und deren Arbeitsschutz umfassend überprüft.

Die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) hat im Frühjahr 1.736 Holzbetriebe besucht und deren Arbeitsschutz umfassend überprüft. Die Ergebnisse zeigen: Über 90 Prozent verfügen über Gefährdungsbeurteilungen und führen Unterweisungen durch, doch in der Umsetzung gibt es erhebliche Lücken – insbesondere bei regelmäßigen Prüfungen von Arbeitsmitteln und der Maschinensicherheit. Vor allem in Kleinstbetrieben und Sägewerken besteht Handlungsbedarf.

Für die Praxis: Betriebe sollten ihre Gefährdungsbeurteilungen und Unterweisungen auf Aktualität und Vollständigkeit überprüfen. Besondere Aufmerksamkeit verdienen regelmäßige Prüffristen für Absauganlagen, elektrische Geräte und Fahrzeuge – diese werden häufig vernachlässigt. Bei Holzbearbeitungsmaschinen müssen aktuelle Schutzvorrichtungen installiert sein; veraltete Lösungen wie Abweisbügel sind nicht ausreichend.

Quelle: BGHM

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