Ein DGUV-Experte erläutert in einem Interview, wie Betriebe muskel-skelettale Belastungen wie Überkopfarbeiten, Zwangshaltungen und repetitive Tätigkeiten identifizieren können. Neben einfachen Screening-Verfahren und der Leitmerkmalmethode stehen mittlerweile auch kostengünstigere sensorgestützte Messverfahren zur Verfügung, um Gefährdungsbeurteilungen zu unterstützen.
Für die Praxis: Sicherheitsbeauftragte sollten systematisch nachvollziehen, ob typische Montagetätigkeiten in ihrem Betrieb zu Überlastungen führen, und entsprechende Analysen anstoßen. Für eine fundierte Bewertung komplexer Belastungssituationen können spezialisierte externe Dienstleister sinnvoll sein; Basis-Screenings lassen sich aber intern durchführen.
Quelle: Arbeit & Gesundheit (DGUV)
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