Sonnenbrillen als PSA: UV-Schutz und richtige Auswahl bei Außenarbeit

Beschäftigte, die regelmäßig im Freien arbeiten, benötigen einen zuverlässigen Schutz vor UV-Strahlung und Blendung. Die Gefährdungsbeurteilung muss klären, ob Sonnenbrillen als persönliche Schutzausrüstung erforderlich sind. Bei der Beschaffung sollten Arbeitgeber mehrere Modelle zur Auswahl anbieten, um Tragekomfort und Akzeptanz zu erhöhen.

Für die Praxis: Beurteilen Sie in der Gefährdungsanalyse, ob technische oder organisatorische Maßnahmen ausreichen oder ob PSA nötig ist. Beachten Sie bei der Auswahl die Filterkategorien (0–4) und den Einsatzbereich – Kategorie 3 eignet sich etwa für starke Blendung, ist aber im Straßenverkehr problematisch. Achten Sie auf CE-Siegel, UV-400-Kennzeichnung und DIN-EN-Normen sowie Tragekomfort, um die Annahmequote zu sichern.

Quelle: topeins (DGUV)

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